Freiwillige Feuerwehr Ostrhauderfehn
Historie
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Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Ostrhauderfehn von 1912 - 2010

Freiwillige Feuerwehr Ostrhauderfehn 1912 bis 2010

 

Bei der Gründung unseres Fehns war es zuerst das Wasser, mit dem die Siedler zu
kämpfen hatten. Im Laufe der Zeit, als die ersten Häuser gebaut wurden, war es das
Feuer, gegen das sie ihr Hab und Gut schützen mussten. Die in leichter Bauweise
erstellten Gebäude wurden schnell ein Raub der Flammen. Wasser war reichlich
vorhanden, trotzdem war man nicht in der Lage, diese Mittel erfolgreich einzusetzen.
Bei der weiteren Besiedlung wurde für die Brandbekämpfung eine Anordnung erlassen,
dass es jedem Hausbesitzer zur Pflicht wurde, einen Brandeimer, versehen mit Namen
und Hausnummer, an einem zugänglichen Ort aufzubewahren. Brannte es irgendwo,
fand sich jeder Bürger mit seinem Brandeimer an dem Brandplatz ein und half durch
eine Eimerkette das Wasser aus dem Kanal zur Brandstelle zu fördern. Diese
Brandbekämpfung war sehr mühsam und zu dem wenig erfolgreich. Gegen Ende des

19. Jahrhunderts beschaffte die Gemeinde eine Spritze, die aus einem hölzernen
Bottich mit einer einfachen Klobenpumpe bestand und von zwei Mann zur Brandstelle
getragen werden musste. Der Gemeindevorsteher lies eine Spritzenmannschaft aus
Bürgern, die meist immer ortsanwesend waren aufstellten. Man würde sie heute als
eine >>Pflichtfeuerwehr<< bezeichnen.
Nach der Jahrhundertwende wurde eine größere Spritze angeschafft. Diese bestand
aus einem eisernen Behälter mit zwei Kolben in je einem Messingzylinder. Hiermit
konnte man das Wasser aus dem Kanal pumpen und mit ausreichendem Druck zur
Brandstelle befördern. Diese Spritze befand sich auf einem zweirädrigen Karren, der
von Hand und später von einem Pferd gezogen wurde. Diese Spritze ist heute noch
intakt. Untergestellt wurde das Gerät, in der ersten Südwieke, heute Korrelvink. Die
andere Spritze fand ihren Platz bei Clemens Wilken.
Im Jahre 1911 wurde beschlossen, eine Freiwillige Feuerwehr zu gründen. Es wurde
ein Antrag beim Landrat gestellt. Aber erst Anfang des Jahres 1912 gab der damalige
Landrat Wedel die Zustimmung unter der Bedingung, dass der zu wählende Hauptmann
seinen Militärdienst absolviert hatte und mit dem Rang eines Unteroffiziers entlassen
worden war.
Im Frühjahr 1912 fand die Gründerversammlung in der Gastwirtschaft zur zweiten
Schleuse, heute Bußmann, statt. Leider ist das Protokoll der Versammlung verloren
gegangen.
Es waren ungefähr 30 Bürger erschienen. Zum Hauptmann wählte man den
Bauunternehmer Weye Vietor. Stellvertreter wurde Heye van Allen. Schriftführer,
Kassierer und Gerätewarte standen ebenfalls zur Wahl.
Aus mündlicher Überlieferung ist ein Einsatz im Jahre 1913 erwähnenswert. Bei einem
Gebäudebrand in Rhaudermoor am Deich war die Spritze aus Ostrhauderfehn als Erste
am Brandherd und konnte auch zuerst Wasser geben. Wenn man bedenkt, dass die
Spritze von Hand gezogen und die 3 km lange Strecke im Dauerlauf zurück gelegt
wurde, war das eine sehr schwere, körperliche Anstrengung.
Im 1. Weltkrieg mussten viele Feuerwehrmänner den grauen Rock des Soldaten
anziehen. Einige von ihnen kehrten nicht mehr zurück. Sie waren, wie es im Protokoll
zu lesen ist, auf dem Felde der Ehre gefallen.

Bei einem Wohnhausbrand im Jahre 1919 in der 1. Südwieke waren Menschenleben zu
beklagen. Zwei kleine Kinder die von ihrer Mutter alleine zu Hause gelassen wurden,
erstickten und verbrannten.
1920 übernahm Heye van Allen die Führung der Wehr. Nach Erreichen der
Altersgrenze 1925, übergab er das Amt an G. H. Ewen. Noch im selben Jahr wurde
eine neue Spritze angeschafft. Es handelte sich um eine größere Handdruckspritze, die
fest auf einem vierrädrigen Wagen montiert war. Die Bezahlung der Spritze stieß auf
Schwierigkeiten, da ein Betrag von 400 Reichsmark fehlte. Die Männer der Freiwilligen
Feuerwehr entschlossen sich, eine Haussammlung durchzuführen. Somit konnte die
neue Spritze bezahlt werden. Da das Gefährt von zwei Pferden gezogen wurde, war es
meistens der Landwirt Georg Buse, der dieses Gespann stellte. Die kleine
Handdruckspritze wurde dem zweiten Zug übergeben. 1927 zählte die Wehr 83
Mitglieder.
In den Jahren 1925 – 1932 gab es für die Feuerwehr viel zu tun. In diesem Zeitraum
brannten ungefähr 25 Wohn-bzw. Wirtschaftsgebäude nieder. Scherzhafterweise
nannte man Ostrhauderfehn damals „Neubrandenburg“.

Am 20. Januar 1929 wurde auf der Generalversammlung der Antrag gestellt, die
Freiwillige Feuerwehr Ostrhauderfehn aufzulösen. Grund des Antrages war die
Brandkasse, die sich weigerte, für mehrere Brandeinsätze die Löschprämie zu
bezahlen. Zwei Drittel der Mitglieder mussten für die Auflösung stimmen. Weil aber nur
30 anwesend waren, konnte dem Antrag nicht stattgegeben werden.

A. Straatmann wurde auf der Versammlung zum Hauptmann gewählt.
1934 hielt die Technik ihren Einzug bei der Feuerwehr. Es wurde eine Motorspritze, Typ
Flada EW II. und ein Motorwagen angeschafft. Es handelt sich um einen umgebauten
Wagen, auf dem Geräte und einige Feuerwehrmänner befördert werden konnten. Die
Handdruckspritze wurde der Freiwilligen Feuerwehr Holterfehn übergeben.
Im September 1934 übernahm J. Rademacher die Führung der Wehr. Inzwischen
hatten die Nationalsozialsozialisten die Regierungsgewalt übernommen. Die
Bezeichnung Hauptmann wurde gestrichen, stattdessen hieß es, Führer der Wehr.
Ebenfalls wurde ein Führerrat berufen.
Der Kreisfeuerwehrführer ernannte 1938 G.H. Ewen zum Führer der Wehr. Im gleichen
Jahr erfolgte die Eingliederung der Feuerwehren in die Polizei.
1937 konnte ein Feuerwehrgerätehaus neben der neuen Schule eingeweiht werden.
Die Gemeinde beschaffte ebenfalls ein neues Fahrzeug, da das alte für den Einsatz
nicht mehr geeignet war.
Mit Beginn des zweiten Weltkrieges im September 1939 wurden viele
Feuerwehrmänner zum Kriegsdienst eingezogen. Die Reihen waren so gelichtet, dass
die Gemeinde etliche männliche Bürger zum Feuerwehrdienst verpflichtete.
1941 wurde ebenfalls die erste Hitler-Jugendfeuerwehr aufgestellt.
Die Kriegsjahre waren für die Feuerwehrmänner mit großen Strapazen verbunden.
Durch die Luftangriffe auf die Stadt Emden kam die Feuerwehr öfters zum Einsatz. Bei
Beginn des Luftschutzalarms wurde die Feuerwehr alarmiert und rückte bis kurz vor
Emden aus, wo sie wartete, bis der Angriff vorbei war. Da die Angriffe meistens nachts
geflogen wurden, hatten die Feuerwehrmänner Schwerstarbeit zu leisten, um die
verheerenden Brände zu Löschen.

Mit dem Ende des zweiten Weltkrieges kam für die Freiwillige Feuerwehr eine schwere
Zeit. Durch den Einmarsch der kanadischen und polnischen Verbände brannten
ungefähr vierzig Häuser durch Beschuss nieder. Leider konnte die Feuerwehr hier
nichts ausrichten. Ebenfalls wurde fast die gesamte Einrichtung der Wehr durch die
einrückenden Soldaten zerstört. Viele Kameraden kamen aus dem Krieg nicht zurück.
Unter ihnen war auch G.H. Ewen, der 1944 eingezogen wurde und kurz vor Ende des
Krieges in der Nähe seiner Heimat fiel.
Erst 1949 rief der damalige Bürgermeister Heyer und der Wehrführer D. Prahm zu
einem Neuanfang auf. Viele alte Kameraden fanden sich ein und einige neue Mitglieder
konnten geworben werden. Unter denen befanden sich auch zwei Ratsmitglieder. Ein
gebrauchtes Fahrzeug mit Anhänger wurde gekauft und mit einigen Geräten, die wieder
instand gesetzt werden konnten, begann ein neuer Anfang.

1952 kaufte die Gemeinde ein altes Wehrmachtsfahrzeug und baute es zu einem
Feuerwehrwagen um. Inzwischen konnten auch die notwendigsten Geräte und
Ausrüstungsgegenstände beschafft werden.

In der Generalversammlung im Jahre 1957 wurde Remmer van Allen zum
Gemeindebrandmeister gewählt. D. Prahm konnte dieses Amt krankheitshalber nicht
mehr ausführen. Noch im selben Jahr wurde er zum Ehrenbrandmeister ernannt.

Der 16. 11.1957 war für die Feuerwehr ein erfreulicher Tag. Ein neues LF-8-Fahrzeug
mit einer Vorbaupumpe wurde, im Beisein vom Bürgermeister, der Verwaltung, vom
Unterkreisbrandmeister, vom Gemeindebrandmeister und der gesamten Wehr,
übergeben.
Mit der Gemeinde Strücklingen wurde vereinbart, für die Ortsteile Idafehn, Wittensand
und Bokelesch den Feuerschutz zu übernehmen.
Nach Erreichen der Altersgrenze gab Remmer van Allen das Amt des
Gemeindebrandmeisters 1960 an Helmut Schoon ab.

1962 konnte die Feuerwehr ihr 50jähriges Bestehen feiern. Am 8. Juli fand ein Umzug
unter Beteiligung von mehreren Wehren aus der Nachbarschaft statt. Die alte
Handdruckspritze von 1912 und auch einige Gründer der Wehr waren mit dabei.
Als ein Einsatz besonderer Art im Jahr 1964 war die Bergung eines Kraftfahrzeuges aus
dem Kanal der ersten Südwieke, in dem ein Insasse den Tod fand. Dieser Einsatz
wurde Wochen später für das Fernsehen nachgestellt und im NDR-Freitagsmagazin
ausgestrahlt.

In den Folgejahren konnte die Ausrüstung weiter ergänzt werden. 1964 kam eine
Magirus Tragkraftspritze TS 8/8 hinzu, sowie Schaumgeräte eine Kellerpumpe, sechs
Schutzanzüge für Einsätze im Wasser und eine behelfsmäßige Beleuchtungsanlage.
1966 wurde mit dem Bau eines neuen Gerätehauses begonnen. Die Gemeinde hatte
ein Grundstück an der Kirchstraße erworben. Am 20. 01.1967 erfolgte die Übergabe
unter Anwesenheit zahlreicher Mitglieder der Gemeinde, der Verwaltung und des
Kreisfeuerwehrverbandes.
In dem Gebäude war ein Unterstellraum für ein LF 8, ein Aufenthalts-und
Schulungsraum, Waschraum und eine Toilette untergebracht. Die Feuerwehr war somit
in der Lage einen ordnungsgemäßen, praktischen und theoretischen Dienst abzuhalten.

Am 10. 6. 1972 konnte die Wehr ihr 60jähriges Bestehen feiern. Höhepunkt war der
große Zapfenstreich unter Mitwirkung des Spielmannzuges und Musikzuges der
Freiwilligen Feuerwehr Cloppenburg. Ungefähr tausend Zuschauer waren anwesend.
Durch die Anschaffung von Schläuchen, Uniformen, Schutzhelmen und vier
Atemschutzgeräten wurde die Ausrüstung weiter vervollständigt.

Bei dem Orkan im November 1972 brannte die Mühle in Idafehn nieder.

Heiligabend bis 1. Weihnachtstag desselben Jahres war die Wehr bei einem Gebäudebrand in Idafehn
im Einsatz. Durch den starken Frost gefror zum Teil das Löschwasser. Am Ende des
Jahres zählte die Wehr 32 Aktive Mitglieder und 16 Alterskameraden.
Der größte Brandeinsatz in der Geschichte der Feuerwehr war am 19. 8. 1973.
Das Kaufhaus Wreesmann brannte. Sieben Feuerwehren mit ungefähr 150 Mann,
sowie das Tanklöschfahrzeug und die Drehleiter aus Leer, waren im Einsatz.

Mit der Gemeinde-und Gebietsreform 1973 wurde ein Gemeindekommando mit
Gemeindebrandmeister und Stellvertreter gewählt. Die Aufgaben des
Gemeindebrandmeisters wurde vorerst kommissarisch, Andreas Duis übertragen sein
Stellvertreter wurde Egon Taute. Die einzelnen Ortswehren wurden erhalten und deren
Führer in Ortsbrandmeister umbenannt.
Auf dem Kreisfeuerwehrverbandsfest am 1. 7. 1975 wurde u. a. Helmut Schoon mit
dem Feuerwehrehrenkreuz II. Stufe ausgezeichnet.
Im Jahre 1975 konnte das Gerätehaus durch den Anbau von zwei Einstellplätzen,
einem Geräteraum, sowie einem Heizungsraum erweitert werden. Ein Teil der
Bauarbeiten wurde in Eigenleistung in ca. 1000 Arbeitsstunden von den
Feuerwehrmännern ausgeführt.
In diesem Jahr konnte ebenfalls ein Mannschaftstransportfahrzeug MTW der Wehr
übergeben werden.
Mit der Übergabe eines neuen Tanklöschfahrzeuges TLF 8/8 am 2.3.1976, erfüllt die
Feuerwehr Ostrhauderfehn die Mindestanforderung einer Stützpunktfeuerwehr.
Ausgerüstet ist das TLF mit einer festeingebauten Pumpe und einem 2400 Liter
Wassertank, Schaummittel, Atemschutzgeräten, Schutzkleidung und der
normgerechten Beladung. Dazu hat die Gemeinde einen weiteren Schritt zur Sicherung
des Brandschutzes getan.
Am 14. 4. 1978 wählte man den stellvertretenden Ortsbrandmeister Egon Taute zum
Gemeindebrandmeister. Rudolf de Buhr erhielt das Amt des stellvertretenden
Ortsbrandmeister.
Am 21. 3. 1981 übernahm die Wehr ein neues LF8-TS-Fahrzeug. Es handelt sich um
einen Prototyp, der von der Firma Ziegler nach Wünschen der Wehr ausgerüstet wurde.
Neben der serienmäßigen Ausstattung ist dieses Fahrzeug mit einer Vielzahl von
Geräten für Hilfeleistungen bestückt. Dazu gehört ein Hydraulikspreizer und eine
Rettungsschere mit Pumpenaggregat, ein Stromerzeuger, ein Trennschleifer, eine
Tauchpumpe, eine Motorkettensäge, mehrere Hebekissen sowie ein Greifzug. Mit
diesem Fahrzeug war die Feuerwehr jetzt optimal ausgerüstet.
Am 10. 4. 1981 verstarb im Alter von 46 Jahren der stellvertretende Ortsbrandmeister
Rudolf de Buhr. Mit ihm verlor die Feuerwehr einen Kameraden, der sich immer für die
Belange der Wehr eingesetzt hatte.

Am 19. 6. 1983 auf dem Kreisfeuerwehrfest in Steenfelde wurde u. a. der
Gemeindebrandmeister Egon Taute mit dem Feuerwehrehrenkreuz II. Stufe
ausgezeichnet.
Im Laufe des Jahres 1983 wurde für alle aktiven Feuerwehrmänner Schutzkleidung
angeschafft sowie weitere Helme und Sicherheitsgurte und drei Handsprechfunkgeräte.
Bei einem Wohnhausbrand am 10. 12. 1983 kam für einen 5jährigen Jungen jede Hilfe
zu spät. Trotz schnellen Einsatzes der Feuerwehr konnte der Junge nur noch
tot aus seinem Zimmer geborgen werden.

Neben zahlreichen Einsätzen im Jahre 1984, gab es eine besondere Art von
Hilfeleistung. Im Zuge der Baumaßnahmen der B 438 wurden Panzerminen gefunden,
die zum Teil von einem Sprengmeister an Ort und Stelle gesprengt wurden. Bei der
Detonation gingen zahlreiche Scheiben zu Bruch. so dass die Feuerwehr sich über
wenig Arbeit nicht zu beklagen brauchte.
Für 1985 ist noch zu erwähnen, dass die Gemeinde weitere sechs Meldeempfänger
angeschafft hat. Somit wurde die Alarmierung innerhalb der Wehr verbessert.
Für den Ortsbrandmeister Helmut Schoon war 1985 ein Jubiläumsjahr. Auf der
Generalversammlung am 18.01.1985 wurde er für 25jährige Tätigkeit als
Ortsbrandmeister geehrt.
1986 ging für Ortsbrandmeister Helmut Schoon die aktive Dienstzeit zu Ende.
Nach 26 Dienstjahren gab er das Amt an Manfred Ammermann, der vorher in geheimer
Wahl zum Ortsbrandmeister gewählt worden war, ab. Zum Stellvertreter wurde Geert
Janssen gewählt. Auf dieser Versammlung wurde der endgültige Entschluss gefasst,
die Durchführung des Kreisfeuerwehrfestes 1987 aus Anlass des 75jährigen Bestehens
zu beantragen.
Durch die Anschaffung einer neuen TS 8/8 zum Ende des Jahres 1986 war die Wehr
technisch hervorragend ausgerüstet und mit 46 Aktiven, personell gut besetzt.

Am 7. 6.1986 gaben die Delegierten des Kreisfeuerwehrverbandes Leer der Freiwilligen
Feuerwehr Ostrhauderfehn den Auftrag, das Kreisfest 1987 durchzuführen.

Vom 03.06.1987 bis 05.06.1987 feierte man bei herrlichstem Wetter das 75 jährige
Bestehen zusammen mit dem Fest des Kreisfeuerwehrverbandes Leer.
Das Fest begann am Freitag mit einem sehr gut besuchten Discoabend und wurde am
Samstag mit den freien Wettkämpfen der 16 Jugendfeuerwehren des Landkreises Leer
fortgeführt. Parallel fand auch die Jährliche Delegierten Versammlung im Festzelt statt,
auf der unter anderem Geert Janssen zum Brandmeister befördert wurde.
Über 1000 Gäste feierten am Abend, das Jubiläum bis in den frühen Sonntagmorgen.
Der große Werbeumzug am Sonntag Nachmittag war das herausragendste Ereignis.
Rund 800 Feuerwehrleute marschierten, angeführt von mehreren Spielmannzügen und
Blaskapellen, durch den mit über 30 großen Ehrenbögen festlich geschmückt Ort zum
Festplatz, wo anschließend die Schnelligkeitswettkämpfe ausgetragen wurden.
Das von allen Seiten hochgelobte Fest klang dann am Abend, mit einem
Wunschkonzert in einem wieder bis auf dem letzten Platz gefüllten Festzelt aus.

Im April 1988 konnten wir nach einem Verkehrsunfall, 3 Personen nur noch tot bergen,
ihr Fahrzeug war aus nicht bekannten Gründen in den Kanal der 1. Südwieke
gestürzt

Zu einer Brandsicherheitswache wurden wir im März 1989 von der Polizei über die
Gemeinde angefordert, da aufgrund eines Konzertes von einem Pop Duo in einer
Disco, mehrere gewaltbereite Gruppen Proteste hiergegen angekündigt und mit dem
Anzünden von PKW gedroht hatten. Mit Personal und Fahrzeugen gingen wir in der
Werkstatt von Siegfried Krämer in Einsatzbereitschaft, doch es kam glücklicherweise zu
keiner Ausschreitung
Im September 1989 wurden wir zu einem Lagerhallenbrand im Gewerbegebiet
alarmiert. Es wurde zu einem gefährlichen Einsatz, da einige Tonnen Feuerwerkskörper
in der Halle lagerten und teilweise explodierten. Über 10 Stunden dauerte dieser
Einsatz.

1991 bekämpften wir mit vielen Feuerwehren den Großbrand der Firma Opti in
Rhauderfehn.

Manfred Störmer übernahm 1992 das Amt des stellvertretenden Ortsbrandmeisters, da
sich Geert Janssen aus beruflichen Gründen nicht wieder zur Wahl stellte.
Im April 1992 brannte auf dem Gelände der Firma Strenge ein großer Haufen mit Torf.
Zwei Tage benötigten wir hierfür zum Löschen.
Auf der B 72 wurden wir zu einem Verkehrsunfall alarmiert . Zwei PKW waren frontal
zusammen gestoßen. Ein Unfallbeteiligter konnte lebend aus seinem Fahrzeug gerettet
werden verstarb allerdings einige Tage später, auch drei junge Mädchen aus dem
anderen PKW hatten diesen Unfall nicht überlebt.

Bei dem Brand der Pilzfarm in Ramsloh 1993 wurden wir mit unserem Wasserwerfer
zur Unterstützung angefordert.
Im Juli kam es wiederholt auf der B 72 zu einem Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang.

Im Mai 1994 feierte der Ort Ostrhauderfehn sein 225 Jähriges Bestehen. Die Straßen
wurden von den Anwohnern mit vielen Bögen geschmückt. Die Feuerwehr war für die
Überprüfung der Durchfahrtshöhen und die Standsicherheit der Bögen verantwortlich.
Im Rahmen dieses Festes Veranstalteten wir zusammen mit dem Gemischen Chor
Eintracht ein Festwochenende
Am Freitag den 29.04.1994 fand eine Jugendzeltfete auf dem Marktplatz beim Rathaus
statt.
Der Samstag begann mit einem Spaßwettkampf der Vereine aus Ostrhauderfehn.
Um 19:00 Uhr wurde ein großer Maibaum auf dem Dorfplatz aufgestellt.
Mit Tanz in den Mai klang der Samstag fröhlich aus, bevor es Sonntags um 10:00 Uhr
mit einem großen Frühschoppen weiterging.
Eine Fahrradtour des SV Eiche für Kinder endete auf dem Festplatz wo anschließend
das Kind mit dem am schönsten geschmückte Fahrrad einen Preis erhielt. Ein großes
Wunschkonzert der Chöre im Festzelt füllte das Nachmittagsprogramm, bis dann ab

20:00 der Heimatabend begann.
Am 18.08 1994 brannte es in der Montagehalle und der Lackiererei der Firma Hansa
Das Feuer wurde schnell unter Kontrolle gebracht und größerer Schaden verhindert.

Ab 1995 stand Otto Blüge der Wehr als Ortsbrandmeister vor.
Im März stellten wir für die Fernsehsendung „Notruf “einen sich im Vergangenem Jahr,
am Untenende, ereigneten Unfall nach.
Die Serie der tödlichen Verkehrsunfälle auf der B 72 fand kein Ende, nach einem
Zusammenstoß mit einem LKW konnte ein PKW Fahrer nur noch tot geborgen werden.
Im Jahresverlauf wurden noch zwei dringend benötigte Hydraulikstempel beschafft,
womit die Hilfeleistungsausrüstung auf dem neuesten Stand gebracht wurde.

1996 brannte der Dachstuhl des Hauses von Feuerwehrkamerad Alfred Steenhoff.
Durch schnelles Eingreifen konnte das Erdgeschoss gehalten werden. Vielen
Kameraden halfen einige Tage nach dem Feuer die zerstörten Gebäudeteile mit der
Hand abzutragen und es wurde ein schneller Wiederaufbau gewährleistet.
Eine lange nächtliche Frostperiode so wie trockenes und windiges Wetter über Tag, im
März und April 1996, begünstigte viele Flächenbrände. Zwei bis drei Mal täglich musste
zu Flächenbränden im gesamten Gemeindegebiet ausgerückt werden. Ende 1996
gehörten der Wehr 40 Aktive Kameraden an.

Im März 1997 ging die Amtszeit von Gemeindebrandmeister Egon Taute zu Ende.
19 Jahre war er für die Gemeindefeuerwehr zuständig. Auf der Sitzung des
Gemeindekommandos wurde Manfred Störmer zum neuen Gemeindebrandmeister
gewählt und Egon Taute zum Ehrengemeindebrandmeister ernannt.
Auf Grund seiner Wahl zum Gemeindebrandmeister gab Manfred Störmer auf der
Jahreshauptversammlung das Amt des stellvertretenden Ortsbrandmeisters auf, zum
Nachfolger auf diesen Posten wählte die Wehr Alfred Steenhoff.

Im Dezember 1999 kam es wiedermal auf der 1. Südwieke zu einem tragischen
Verkehrsunfall. Vier Junge Männer kamen dabei zu Tode, sie ertranken in ihrem
Fahrzeug das in den Kanal gestürzt war.

Alfred Steenhoff wurde im März 2000 Ortsbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr
Ostrhauderfehn und als Stellvertreter stand ihm Ralf Ecken zur Seite.

Im Herbst 2000 entschloss sich die Gemeinde nach fünfjähriger Planung ein neues
modernes Feuerwehrhaus zu bauen, da das Haus an der Kirchstraße im hohen Maße
baufällig war und nicht mehr den Anforderungen entsprach.

Im März 2001 begannen die Bauarbeiten für das Feuerwehrhaus der Stützpunkt
Feuerwehr Ostrhauderfehn und am 30.Oktober 2001 wurde es von Bürgermeister
Alfred Pistoor und Gemeindedirektor Wiard Amelsberg feierlich übergeben. Der Bau ist
mit drei Fahrzeugeinstellplätzen zweckmäßig errichtet.
Ein Lagerraum eine Werkstatt und ein Raum für die Pflege und Reinigung der
gesamten Atemschutzausrüstung der vier Ortsfeuerwehren stehen zur Verfügung.
Waschräume mit Dusche und Toiletten für Frauen und Männer getrennt, ein
großzügiger Schulungsraum mit Küche, ein Kombinationsraum der als Büro, sowie für
Besprechungen kleiner Gruppen und als Gemeinde Kleiderkammer genutzt werden
kann, sind vorhanden.

2001 übernahm Alfred Steenhoff das Amt des Gemeindebrandmeisters von Manfred
Störmer, der aus gesundheitlichen Gründen diesen Posten aufgeben musste.

Im Mai 2002 wurde das Feuerwehrhaus mit einem Tag der offenen Tür der Bevölkerung
vorgestellt. In der eingerichteten Kaffeeteria konnten viele Gäste begrüßt werden. Im
Außenbereich sorgten Fahrzeugschauen und Vorführungen, unter anderem die des
Gefahrgutzuges des Landkreises Leer für Abwechselung.

Am 16 Juni 2002 feierte die Feuerwehr Ostrhauderfehn ihr 90 jähriges Bestehen. Ein
Frühwandern, durch von Anwohner geschmückte Straßen, eröffnete die Veranstaltung.
Mit Getränken, Grillspezialitäten sowie Spiegelei auf Bratkartoffeln konnte man sich für
die Wettkämpfe am Nachmittag stärken.
Im September wurde die Atemschutzausrüstung mit vier neuen Pressluftatmer des Typs
PSS 90 und Atemschutzmasken modernisiert und erweitert.
Ab Dezember und über drei Jahre verteilt, begann die Beschaffung der neuen
Feuerschutzjacken nach Vorgabe des Landes Niedersachsen.

Am 27.April 2003 bestand das Gewerbegebiet 25 Jahre. Mit einer
Feuerwehrfahrzeugausstellung, Verlosungen von Rauchmelder und mehreren

Einsatzübungen auf dem Gelände des Autohauses unseres Kameraden Siegfried
Krämer stellte man sein können den zahlreichen interessierten Zuschauern vor.
Weiter wurden Mitte des Jahres 2003 aufgrund neuer Atemschutzrichtlinien vier neue
Handsprechfunkgeräte angeschafft.
Im Oktober 2003 beauftragte Bürgermeister Amelsberg den Ortsbrandmeister
Alfred Steenhoff und seinen Stellvertreter Ralf Ecken mit der Planung für ein Fahrzeug
zu beginnen, vorauf alle Mittel für die Brandbekämpfung, die Geräte für Technische
Hilfeleistung und eine Löschgruppe Platz findet.
Zusammen mit den Gerätewarten Lars Ammermann und Peter Krämer, wurde ein
derzeit noch in der Norm befindliches TLF16/25 so gestaltet, dass es die Vorgaben vom
Bürgermeister einhielt.

Nach dem die Planung und Ausschreibung abgeschlossen war, wurde die Bestellung im
Februar 2004 aufgegeben.
2004 ereigneten sich mehrere schwere Verkehrsunfälle, wobei für einen Pkw Fahrer
jede Hilfe zu spät kam, er war in seinem Fahrzug in der 1. Südwieke ertunken.
In Idafehn fuhr ein LKW, dessen Fahrer nach einer Kollision mit einem Ladekran eines
anderen LKW bewusstlos in seinem Fahrzeug zusammengebrochen war, in eine
Hauswand und wurde dabei eingeklemmt. Nach einer halben Stunde konnte er aus
dem LKW gerettet werden.
Nach seiner Genesung besuchte der Mann einem Dienstabend und bedankte sich für
alles.
Bei einem weiteren Unfall kam ein Kind unter einem Traktor und wurde dabei schwer
verletzt.

Im Oktober 2004 war es dann soweit, das bei der Firma Ziegler in Giengen bestellte
Tanklöschfahrzeug konnte abgeholt und vom Bürgermeister in einer kleinen
Feierstunde übergeben werden.
Dieses Fahrzeug wurde auch für alle überörtlichen Einsätze innerhalb der Gemeinde
ausgerüstet. Es verfügt über eine Feuerlöschkreiselpumpe mit einer Leistung von 2000
Liter pro Minute und einen 2500 Liter fassenden Löschwassertank mit 50 Meter
formstabilen Schnellangriffschlauch auf einer Haspel. Außerdem sind zwei
Atemschutzgeräte in den Mannschaftsraum integriert so das diese bei Bedarf schon auf
der Anfahrt zur Einsatzstelle angelegt werden können. Gleichzeitig ersetzten ein neuer
13 KVA Stromerzeuger, eine größere Rettungsschere, ein größerer Spreizer mit dem
Passenden Pumpenaggregart die 25 Jahre alten Vorgänger. Besonders vorteilhaft ist
die Anordnung dieser schweren Geräte in niedriger Entnahmehöhe.
Hinzu kam noch ein weiterer Rettungszylinder, ein Kombinationsschaumrohr M4 /S4,
ein fest angebauter elektrisch -pneumatisch angetriebener Lichtmast mit zwei 1000
Watt Scheinwerfern und eine dreiteilige Schiebeleiter.
Alle Handlampen und Handsprechfunkgeräte sind an eine Batterieladeerhaltung
angeschlossen.
Durch den Einbau einer Drehwand und eine Schiebewand in den Geräteaufbau konnte,
mit Ausnahme der Leitern, auf eine Dachbeladung verzichtet werden.
Die gesamtkosten des Fahrzeugs und der Ausrüstung betrugen 197.000 ¼.

Auf dem Straßenfest 2004 wurde das neue TLF der Öffentlichkeit vor gestellt. Viele
Besucher besichtigten das Fahrzeug und informierten sich über die neue Technik und
schauten den Einsatzübungen, die wir zusammen mit dem DRK realistisch darstellten,
zu. Des weiteren demonstrierten wir Fettbrände und deren Löschmöglichkeit, das
Explodieren von Spraydosen und die Wirkungsweise von Rauchmelder.

Am 29. Dezember konnte sich das Fahrzeug seiner ersten ernsten Bewährungsprobe
stellen. Bei dem Torfwerk Strenge war eine Förderanlage in Brand geraten und hatte
Torfvorräte mit entzündet, bereits Sekunden nach eintreffen konnte ein Trupp unter
Atemschutz zum Löschen in die Lagerhalle vorrücken und der Maschinist die
Ausleuchtung der Einsatzstelle vornehmen so das das Feuer schnell unter Kontrolle
war.
Im März des Jahres 2005 verstarb Ortsbrandmeister Alfred Steenhoff, der auch
gleichzeitig das Amt des Gemeindebrandmeisters innehatte. Er hinterlies eine große
Lücke in unserer Feuerwehr. Wir werden immer in Ehren an ihn denken.
Ralf Ecken übernahm daraufhin die kommissarische Leitung der Ortsfeuerwehr
Ostrhauderfehn.

Mehrere Gebäude-und Fahrzeugbrände sowie technische Hilfeleistungen bescherten
unserer Wehr in 2005 viel Arbeit und Einsatzstunden.
Unter anderem brannten zwei leerstehende Wohnhäuser.
Eine Überhitzung des Schornsteins vom Backofen der Mühle setzte das Dach vom
Backhaus in Brand.
Auch zu drei Tierrettungen musste ausgerückt werden.
Auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung wurde Ralf Ecken von seinen
Kameraden für das Amt des Ortsbrandmeisters vorgeschlagen. Die
Ernennungsurkunde erhielt er am 05.04.2006 vom Bürgermeister Amelsberg.

2006 wurden mehrere Flächenbrände verzeichnet. Mit sechs Feuerwehren bekämpften
man ein Feuer auf einer Wiese in Amdorf.
Ein Wohnhaus an der 1. Südwieke wurde durch ein Feuer unbewohnbar.
40 von 60 Wohnwagen konnten vor einem Feuer auf dem Lagerplatz eines Händlers
gerettet werden.
Die neuen Überhosen, für Einsätze unter erhöhten thermischen Belastungen, wurden
bestellt.
Außerdem wurde noch eine Rettungssäge mit einer speziell gehärteten Kette beschafft,
die das Öffnen von Dächern und Hallen mit den sogenannten Sandwichplatten
erleichtert.
39 Kameraden waren am 31.12.2006 in der Einsatzabteilung aktiv. 

 

 

Das Jahr 2007 begann bereits 3 Minuten nach Jahreswechsel mit einem Brandeinsatz.

Eine Hecke hatte sich durch eine Silvesterrakete entzündet.

Aufgrund anhaltend starker Regenfälle und Stürme mussten an verschiedenen

Tagen im Januar, ein Keller, ein Heizungsraum ausgepumpt und ein Rohrdurchlass

freigespült werden, sowie mehrere Bäume von Straßen beseitigt werden.

Im August wurden wir zu einer etwas außergewöhnlichen Hilfeleistung gerufen.

Ein dreijähriger Junge saß mit einem Arm in einem Rohr von einem

Schirmständer fest, er weigerte sich strickt von den Eltern geholfen zu werden.

Erst zwei Kameraden konnten ihn dann durch Auftragen von Seife, auf seinem

Arm, aus dieser Zwangslage befreien.

2008 mussten 23 Einsätze abgearbeitet werden.

33 Mitglieder, davon 2 Frauen, 3 Mädchen und 3 Jungen

in der Jugendfeuerwehr und 17 Alterskameraden beträgt der Personalstand der Feuerwehr Ostrhauderfehn.

In diesem Jahr, machten uns mehrere Fehlalarme von BMA zu schaffen.

Zwei Einsätze im Dezember fanden kein gutes Ende.

Eine ältere Frau aus einem Pflegeheim wurde vermisst. Nach längerer Suche durch alle vier Ostrhauderfehner Ortswehren, wurde sie tot in einem Graben aufgefunden.

Ein Junge Mann war auf die Bundesstraße gestürzt und von einem heran nahenden LKW überfahren worden.

 

 

Jahr 2009

Unser langjährige Mitglied Carl Spieker, verstarb im Alter von 77 Jahren.

Auch vom ehemaligen Bürgermeister Alfred Pistoor und unseren Freud und Förderer Meinhard Meinders mussten wir Abschied nehmen.

Zum ersten Mal besuchten wir das THW in Loga und ließen uns von den Helfern über ihre vielfältige Arbeit informieren.

Auf der Delegiertentagung in Firrel wurde der Antrag für die Ausrichtung des Kreisfeuerwehrverbandsfestes 2012 beantragt und von der Versammlung zugestimmt

Zum Ende des Jahres übernahmen wir eine Wärmebild Kamera, die mit Unterstützung der Ostfriesischen Landwirtschaftlichen Brandkasse finanziert wurde.

Bei mehreren Einsätzen konnte sie sich bereits bewähren.

Bei drei Einsätzen, wobei PKW in den Kanal stürzten, kam es glücklicherweise nur zu Blechschäden.

Insgesamt waren 43 Einsätze zu verzeichnen.

 

 

39 Einsätze in 2010 verlangten alles von uns ab.

Zwei Küchenbrände, mehrere Kleinbrände, unter anderem 2 Hecken, 1 Carport, und

2 PKW sind zu vermerken. Am Ende des Jahres kam es zu 3 Großbränden, eine neue Lagerhalle, und ein Wohnhaus brannte ab.

Durch eine Explosion, verursacht durch einen Brandanschlag, wurde der Elysee Palast am Ortseingang total zerstört.

Bei 2 Verkehrsunfällen musste Hilfe geleistet werden.

Nach dem Sturm am 12.07.2010 beseitigten wir bis spät in den Abend die Schäden.

Ersatz und Neuanschaffungen wurden getätigt.

Vier 30 Jahre alte Atemschutzgeräte wurden gegen neue moderne Ausgetauscht. Außerdem Handlampen, Hebekissen, Rohrdichtkissen ersatzbeschafft.

Eine Kabeltrommel für 400 Volt gehört nun auch zur Ausrüstung


 

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Wenn zurückgeschaut wird, so wollen wir auch die Männer nicht vergessen, die 1912
unter sehr schweren Verhältnissen die Wehr gegründet haben. Der Gedanke von
damals, in gemeinnütziger Weise anderen zu helfen, die in Not und Gefahr geraten
waren, dieser Gedanke beseelt auch noch heute die Männer der Freiwilligen
Feuerwehr.
Die Arten der Einsätze haben sich gewandelt. War es in den ersten 50 Jahren
hauptsächlich das Feuer, so ist es heute u. a. die Vielzahl von Hilfeleistungen, die von
den Männern der Feuerwehr bewältigt werden müssen.
In dieser Chronik wollen wir die Verwaltung und die Vertreter unserer Gemeinde nicht
vergessen. In all den Jahren des Bestehens hatten sie immer ein offenes Ohr für die
Feuerwehr. Besonders nach 1950 hat die Gemeinde sehr große finanzielle
Anstrengungen getätigt. Nur durch diese volle Unterstützung konnte die Wehr auf den
neusten Stand der Technik gebracht werden.
Aber trotz der Technisierung ist es immer noch der Mensch, der die Geräte bedienen
und der sich voll und ganz für den Feuerschutz einsetzen muss.
Wenn im Jahre 2012 die Feuerwehr Ostrhauderfehn 100 Jahre besteht, so wollen wir
hoffen, dass wir immer noch sagen können:

-Einer für alle, alle für einen...

 

geschrieben bis 1987 von Helmuht Schoon, ab  1988 von Ralf Ecken


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